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Hundesportzentrum Groen Wei Erolzheim e.V.
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88453 Erolzheim

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BH und IGP

Was ist eine Begleithundeprüfung BH/VT?

Bei der Begleithundeprüfung wird die Sozialverträglichkeit des Hundes im Alltag, das Wissen des Hundeführers über Hunde und deren Ausbildung sowie einige Gehorsamsübungen auf dem Trainingsplatz abgefragt.

Die Begleithundeprüfung ist die zentrale Zugangsvoraussetzung für weitere Aktivitäten in Hundeausbildung und -sport.

Sie besteht aus zwei bis drei Teilbereichen die eigenständig bestanden werden müssen.

 

Teil 1 ( Sachkundetest ) Muss nur einmal erworben werden

  • Kenntnisse über Hunde, Hundehaltung und angrenzende Sachgebiete werden abgefragt
  • meist Multiple-Choice-Fragen
  • bei 70% richtig beantworteter Fragen gilt der Sachkundetest als bestanden

Teil 2 ( Unterordnung )

  • Leinenführigkeit
  • Freifolge
  • Sitz und Platz aus dem Schritt
  • Abrufen mit Vorsitzen
  • Führigkeit in einer Menschengruppe
  • Ablegen unter Ablenkung

Teil 3 ( Verkehrsteil )

  • Verhalten im Straßenverkehr ( Fußgänger, Fahrradfahrer, Straße überqueren )
  • Verhalten in Menschengruppen
  • Den angeleinten Hund allein lassen (wie beim Einkaufen)

 

Welche Vorteile bietet die Begleithundeprüfung?

  • Leinenführigkeit
  • Freifolge
  • Unterordnungsübungen
  • Verkehrssicherheit
  • Wissenserwerb für Hundehalter

Was ist die Gebrauchshundeprüfung nach IGP?

Im IGP - Sport wird der Hund in Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst zum sozialen ausgeglichenen Gebrauchshund ausgebildet. Richtig ausgebildete Gebrauchshunde sind keine unkontrollierten "Beißer" ! Ganz im Gegenteil, es sind sehr ausgeglichene und selbstbewusste Hunde, die unter hohem Gehorsam stehen. Durch eine verantwortungsvolle Ausbildung können Hunde hier ihre natürlichen Anlagen ausleben und wir können diese gezielt kontollieren. Diese Art der Ausbildung verlangt sehr gutes Wissen und Sachverstand des Hundeführers. Geduld, Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen ist wichtig.

Die IGP Prüfungen erfolgen in drei Stufen ( 1-3 ) mit unterschiedlich hohen Anforderungen. Zuvor muss jedoch eine Begleithundeprüfung erfolgreich absolviert worden sein, um an der IGP 1 teilnehmen zu dürfen.

IGP 1:

Fährtenarbeit ( Abteilung A )

  • Eigenfährte, mind. 300 Schritte lang, 3 Schenkel, 2 Winkel (ca. 90 Grad)
  • 3 dem Hundeführer gehörenden Gegenstände (mind. 20 Minuten alt)

Unterordnung ( Abteilung B )

  • Freifolge
  • Sitz aus der Bewegung
  • Ablegen in Verbindung mit Herankommen
  • Gegenstand auf ebener Erde, über eine Hürde bringen
  • Voraussenden mit Ablegen
  • Ablegen unter Ablenkung

Schutzdienst ( Abteilung C )

  • Revieren nach dem Helfer ( 1 Versteck )
  • Stellen und Verbellen
  • Verhinderung eines Fluchtversuches des Helfers
  • Abwehr eines Angriffes aus der Bewachungsphase
  • Angriff auf den Hund aus der Bewegung
  • Abtransportieren des Helfers

IGP 2:

Fährtenarbeit ( Abteilung A )

  • Fremdfährte, mind. 400 Schritte lang, 3 Schenkel, 2 Winkel (ca. 90 Grad)
  • 3 Gegenstände (mind. 30 Minuten alt)

Unterordnung ( Abteilung B )

  • Unterordnungsschema wie IGP 1
  • + Stehen aus der Bewegung
  • Klettern über eine Schrägwand

Schutzdienst ( Abteilung C )

  • Revieren nach dem Helfer ( 4 Verstecke )
  • Stellen und Verbellen
  • Verhinderung eines Fluchtversuches des Helfers
  • Abwehr eines Angriffes aus der Bewachungsphase
  • Rückentransport
  • Angriff auf den Hund aus der Bewegung
  • Abtransportieren des Helfers

IGP 3:

Fährtenarbeit ( Abteilung A )

  • Fremdfährte, mind. 600 Schritte lang, 5 Schenkel, 4 Winkel (ca. 90 Grad)
  • 3 Gegenstände (mind. 60 Minuten alt)

Unterordnung ( Abteilung B )

  • Unterordnungsschema wie IGP 1
  • + Stehen aus dem Laufschritt
  • Apportieren eines Gegenstandes über eine Schrägwand

Schutzdienst ( Abteilung C )

  • Revieren nach dem Helfer ( 6 Verstecke )
  • Schutzdienstschema wie IGP 2
  • Abwehren eines Überfalls aus dem Rückentransport
  • + noch einmal Abwehr eines Angriffes aus der Bewachungsphase

 

Welche Vorteile bringt der IGP-Sport?

Aufgrund der Vielseitigkeit im IGP-Sport wird euer Hund sowohl physisch als auch psychisch gefördert. In allen drei Disziplinen sind der Teamgeist und das Vertrauen zwischen Mensch und Hund enorm wichtig.

Vorteile der Fährtenarbeit:

  • Konzentrations- und Leistungsfähigkeit des Geruchsorgans eures Hundes werden geschult

Vorteile der Unterordnung:

  • Mensch und Hund lernen miteinander zu kommunizieren
  • Lernvermögen, Sozialverhalten und Konzentrationsfähigkeit eures Hundes werden gefördert

Vorteile des Schutzdienst:

  • Der Hund kann seinen natürlichen Anlagen in einem sicheren Umfeld folgen
  • Gehorsam des Hundes in Grenzsituationen wird gestärkt
  • Nervenstärke und Selbstbeherrschung in Belastungssituationen werden gefestigt

Ein gut ausgebildeter Gebrauchshund ist

  • ausgeglichen
  • belastbar
  • nervenstark
  • besitzt einen hervorragenden Gehorsam
  • hat eine enge Bindung zum Hundeführer
  • hat ein sportlichen Bewegungsapparat

 

 

Die gesamte Prüfungsordnung findet ihr auf unserer "Ordnungsseite"

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